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Krötenwanderung rückt näher: Helfer für Tierschutz gesucht

Düsseldorf (dpa/lnw)

Noch ist es fast überall nachts zu kalt, aber schon in wenigen Tagen könnten Kröten zu Tausenden mit ihrer alljährlichen Wanderung zu den Laichgewässern in Nordrhein-Westfalen beginnen. «Sechs Grad in der Nacht und Regen», das seien die Bedingungen, die bei Teichmolchen, Springfröschen und Erdkröten den Wandertrieb auslösten, erklärte die Tierschutzorganisation Nabu am Freitag in einer Mitteilung.

Von dpa

Ein Mitglied des Naturschutzbundes Nabu hält eine an einem Amphibienschutzzaun aufgehaltene Kröte. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

Springfrösche und Teichmolche im Tiefland liefen immer als erste los, sagte die Nabu-Spezialistin für die Tiere, Monika Hachtel. Dann folgte die Erdkröten und Grasfrösche. Der Nabu NRW wirbt um ehrenamtliche Helfer, die beim Bau mobiler Krötenzäune helfen, Kröten einsammeln und über die Straßen tragen. Mehrere Hundert dieser Anlagen zum Schutz der Tiere vor dem Verkehrstod würden in NRW betreut.

In der Nacht zum Sonntag erwartet der DWD in NRW Tiefsttemperaturen von minus zwei Grad, im Bergland sogar minus vier - also kein Krötenwetter. Aber schon in der Nacht zum Montag soll es milder werden mit aufkommendem Regen und Temperaturen zwischen sieben und vier Grad plus.

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