Chemie

Lanxess trotzt der Autoflaute

Köln (dpa) - Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat im zweiten Quartal den trüberen Konjunkturaussichten und der Autoflaute weitgehend getrotzt. Zu der nahezu stabilen Konzernentwicklung trugen unter anderem weiterhin gut laufende Geschäfte mit Wasseraufbereitungsprodukten sowie das Projektgeschäft der Feinchemietochter Saltigo bei. Zudem lieferte der schwächere Eurokurs Rückenwind, wie Lanxess am Freitag bei der Präsentation seiner Halbjahresbilanz mitteilte.

dpa

Mit Blick auf die Jahresziele sieht Lanxess-Chef Matthias Zachert den MDax-Konzern weiterhin auf Kurs. Er rechnet zwar mit einem etwas schwächeren dritten Quartal, will das aber im Schlussviertel mit einer im Jahresvergleich besseren Entwicklung ausgleichen. Lanxess peilt beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vor Sondereinflüssen 2019 weiter 1,0 bis 1,05 Milliarden Euro an, nach 1,02 Milliarden ein Jahr zuvor.

Im abgelaufenen zweiten Quartal fielen Umsatz und operatives Ergebnis um jeweils rund 1 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro beziehungsweise 286 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 100 Millionen Euro übrig, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Angesichts der insgesamt stabilen Konzernentwicklung sieht Lanxess-Chef Zachert sich in seinem Umbau hin zur profitableren und weniger schwankungsanfälligen Spezialchemie bestätigt: «Unsere strategische Neuausrichtung und stabilere Aufstellung zahlen sich aus - gerade in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten.»

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