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Laschet appelliert an Zusammenhalt der Union

Berlin (dpa) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat nach dem angekündigten Rückzug von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer an die Geschlossenheit der Union appelliert. «Die Herausforderungen für unser Land von außen und innen sind gewaltig», sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Zu einer möglichen eigenen Bewerbung um die Kanzlerkandidatur oder den Parteivorsitz äußerte er sich nicht. Laschet selbst war wegen des Orkans «Sabine» nicht bei den Sitzungen der CDU-Spitzengremien dabei.

dpa

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

Die Union bringe durch ihre Verantwortung auf allen Ebenen - im Bund, in den Ländern und vor Ort in den Kommunen - Erfahrung und Ideen gleichzeitig mit, sagte Laschet. «Der Zusammenhalt der Union ist dabei die erste Grundlage für erfolgreiche Wahlen und effektives Regieren.» Jetzt gelte es, «mit der programmatischen Breite unserer Vereinigungen und der regionalen Verankerung der Landesverbände in den nächsten Monaten gemeinsam mit der CSU ein überzeugendes Angebot an die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln.»

Er selbst und die NRW-CDU dankten Kramp-Karrenbauer «für ihren großen Einsatz - für die CDU, für die Einheit der Union, in der großen Koalition», erklärte Laschet weiter. Die Ereignisse in Thüringen hätten viele Menschen aufgewühlt. «Unsere demokratischen Institutionen müssen sich nun in besonderer Weise bewähren, auch und vor allem die Parteien des demokratischen Spektrums.» Die CDU sei seit Jahrzehnten «verlässlicher Anker für eine wehrhafte Demokratie, eine bürgernahe Politik, weltoffene Haltung und die europäische Orientierung Deutschlands. Das muss und wird sie auch bleiben.»

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