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Laschet: «Momentane Aggression tut dem Land nicht gut»

Düsseldorf (dpa/lnw)

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat sich für die «parteiübergreifende Solidarität» bedankt, nachdem Unbekannte in Köln ein CDU-Wahlplakat mit seinem Konterfei verfremdet hatten. Es zeigte Laschet danach mit dem Zusatz: «Erschossen für Deutschland».

Von dpa

Großflächige Wahlplakate mit den Kanzlerkandidaten von SPD (Olaf Scholz, r) und CDU (Armin Laschet). Foto: Kay Nietfeld/dpa

«Wir merken eine Aggression im Moment, die dem Land nicht gut tut», sagte Laschet am Dienstag auf die Frage eines Journalisten nach dem Plakat. «Ich bin dankbar, dass es da eine parteiübergreifende Solidarität gab, dass man gesagt hat, da ist eine Schwelle überschritten, da stehen wir alle zusammen.»

«Wenn mit Gewalt und Mord gedroht wird, müssen alle anderen Demokraten den schützen, der angegriffen ist», sagte Laschet. Er sei auch froh, dass inzwischen ein Gericht entschieden habe, dass der Spruch «Hängt die Grünen» rechtswidrig sei. Das Landgericht München I hatte der rechtsextremen Splitterpartei Der Dritte Weg das Aufhängen von Wahlplakaten mit dem Slogan verboten.

Bei linksextremen Demonstrationen in Leipzig sei ein führender Polizeiverantwortlicher bedroht worden, dass er in einem Kofferraum landen sollte. «Das ist eine RAF-Andeutung, die ebenfalls zu Gewalt aufruft», sagte Laschet mit Blick die Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF).

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