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Laschet sieht sich als möglicher Kanzlerkandidat der Union

Berlin (dpa) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet sieht sich als möglicher Kanzlerkandidat der Union. Nach seiner Ankündigung, als CDU-Chef zu kandidieren, machte Laschet deutlich, dass die Frage der Kanzlerkandidatur gemeinsam mit der CSU entschieden werde. «Der CDU-Vorsitzende macht mit dem CSU-Vorsitzenden einen Vorschlag, wer Kanzlerkandidat wird, aber für den CDU-Teil ist jedenfalls mit einer Entscheidung auf dem Bundesparteitag klar, wer der CDU-Vorschlag in diesem Gespräch sein wird», sagte Laschet am Dienstag in Berlin. Das bedeutet, dass der künftige CDU-Vorsitzende für die CDU auch als möglicher Kanzlerkandidat der Union gilt. CSU-Chef Markus Söder habe er am Montag bereits über seine Kandidatur als Parteichef unterrichtet. Wann die Union über die Kanzlerkandidatur entscheiden solle, ließ Laschet offen. Sofort solle dies aber nicht geschehen.

dpa

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Kay Nietfeld

Zunächst solle die Bundesregierung bis zum Ende der Wahlperiode 2021 stabil bleiben. «Wir haben ein stabiles Grundgesetz, was davon ausgeht, dass man nicht eben mal Kanzler wechseln kann, deshalb richten wir uns auf die Zeit nach 2021 an.» Laschet machte auch deutlich, dass er zunächst NRW-Regierungschef bleiben will: «Je besser die Arbeit in Nordrhein-Westfalen gelingt, umso mehr ist das auch eine Visitenkarte für das, was wir uns hier vornehmen, und deswegen werde ich dieses Amt weiter mit der Energie und der Fröhlichkeit, wie wir in Nordrhein-Westfalen gemeinsam regieren, auch weiter ausüben.»

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