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Laschet verabschiedet sich: «Es war mir eine Ehre»

Düsseldorf (dpa)

Der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat in seiner Abschiedsrede vor dem Düsseldorfer Landtag Gemeinsamkeit der Demokraten angemahnt. Auch in der Opposition dürfe man «nicht der Versuchung erliegen, Hass und Ressentiments zu schüren», sagte der 60-jährige neue Bundestagsabgeordnete am Mittwoch in einer Sondersitzung des Landesparlaments.

Von dpa

André Kuper (r, CDU) übergibt Armin Laschet (CDU) seine Entlassungsurkunde. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Das Gleiche gelte für die Regierung. Wahrscheinlich habe keine Regierung so viel Macht gehabt wie während der Corona-Pandemie, sagte Laschet. Darüber dürfe niemand «in Allmachtsfantasien verfallen», mahnte er. Grundrechtseingriffe seien so schnell wie möglich zurückzunehmen. «Auch das ist wichtig: Maß und Mitte». Was außerhalb Nordrhein-Westfalens möglicherweise als Zaudern gewertet werde, sei hier Tradition: mit Macht verantwortungsvoll umzugehen. «Wir sind im Einklang mit der Verfassung durch diese Pandemie gekommen», betonte der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat der Union bei der Bundestagswahl.

Laschet war über vier Jahre lang Ministerpräsident des bevölkerungsreichsten Bundeslands. Seit Dienstag ist er Bundestagsabgeordneter. Am Mittag sollte der bisherige Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (46) in der Sondersitzung des Landesparlaments als sein Nachfolger gewählt werden.

Zum Schluss seiner Rede sagte Laschet: «Es war mir eine Freude. Es war mir eine Ehre. Glückauf für unser Land Nordrhein-Westfalen.»

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