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Kirche

Laschet würdigt Sternsinger: «Gelebte Nächstenliebe»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den Einsatz der Sternsinger als «gelebte Nächstenliebe» gewürdigt. Beim Dreikönigssingen in der Düsseldorfer Staatskanzlei sagte er am Freitag: «Die Tradition des Sternsingens reicht weit bis ins 16. Jahrhundert zurück und ist heute eine einzigartige Geste der Solidarität von Kindern für Kinder.»

dpa

Armin Laschet (CDU) gibt ein Interview. Foto: Michael Kappeler

55 Mädchen und Jungen aus den fünf Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn brachten die Botschaft «Christus segne dieses Haus» in die Regierungszentrale. Im Mittelpunkt der diesjährigen Spendenaktion steht Peru. Unterstützt werden sollen vor allem Einrichtungen für behinderte Kinder.

Der Brauch des Dreikönigssingens zählt in Deutschland seit 2015 zum immateriellen Kulturerbe. Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk «Die Sternsinger» und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Seit 1959 konnten laut Mitteilung der Staatskanzlei Spenden in Höhe von über einer Milliarde Euro für rund 73 000 soziale Projekte gesammelt werden. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 300 000 Sternsinger in ganz Deutschland.

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