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Laumann: NRW-Kabinett berät über Lüftungstechnik an Schulen

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Karl-Josef Laumann (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Jonas Güttler/dpa

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will in ihrer Sondersitzung zur Hochwasserkatastrophe auch über den Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten in Schulen beraten. In der Kabinettssitzung am Freitag werde es auch um die Frage gehen, «was man noch an der Lüftungstechnik der Schulen machen kann», sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Radioprogramm WDR5.

Laumann betonte, mobile Lüfter könnten beim Schutz vor Corona-Ansteckungen «eine Ergänzung sein, aber kein Ersatz fürs Lüften». Das hätten wissenschaftliche Studien gezeigt. Wenn jemand glaube, «das Problem sei in den Schulen gelöst durch die Aufstellung von mobilen Lüftungsanlagen, dann wird er sich wundern, was er an Infektionen bekommen wird», sagte der Gesundheitsminister.

Unter anderem hatte eine Elterninitiative Ende Juni mobile Raumluftfilter in jedem Klassenzimmer in Nordrhein-Westfalen gefordert, um in der Pandemie flächendeckend Präsenzunterricht zu sichern. Der Schulunterricht beginnt nach den Sommerferien Mitte August.

Laumann äußerte sich zufrieden zum Stand der Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen. Bis zum Ende der Sommerferien würden mindestens 70 Prozent der Menschen in NRW zweimal geimpft sein. «Die Impfkampagne wird bis dahin weitestgehend abgeschlossen sein», sagte der Minister. Dann müssten noch die Nachzügler erreicht werden, um eine höhere Quote zu erzielen.

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