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Bundesgesundheitsministerium

Lauterbach soll Versorgungsmangel bei Medizin feststellen

Düsseldorf (dpa/lnw)

Angesichts der Arzneimittelknappheit sollte das Bundesgesundheitsministerium nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister die Vorgaben für die Versorgung mit Medizin lockern. Er habe Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aufgefordert, einen Versorgungsmangel festzustellen, sagte Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag laut einer Mitteilung seines Ministeriums.

Von dpa

Medikamente liegen auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Bei einem Versorgungsmangel, der im Arzneimittelgesetz geregelt ist, wäre es demnach Behörden möglich, auf Antrag den Import von Arzneimitteln zu erlauben, die nicht in deutscher Sprache gekennzeichnet sind.

Zuletzt gab es Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten für Kinder, wie Fieber- und Hustensäften. Am Dienstag stellte Lauterbach Eckpunkte für ein Gesetz vor, das unter anderem neue Preisregeln vorsieht und Lieferungen für Anbieter wirtschaftlich attraktiver machen soll. Europäische Produzenten sollen generell stärker zum Zuge kommen. Laumann sagte dazu, die angekündigte höhere Vergütung von Arzneimitteln für Kinder helfe zwar mittelfristig, man müsse aber auch kurzfristig handlungsfähig werden.

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