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Logistiker mit Transport von Corona-Impfstoffen zufrieden

Bonn (dpa) - Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sehen sich die Logistikriesen in einer guten Position, um die ganze Welt mit genügend Impfstoff zu versorgen. Man habe schon mehr als 170 Millionen Impfstoffdosen transportiert, sagte Post-Chef Frank Appel am Donnerstag auf der Online-Hauptversammlung des Bonner Konzerns. «Wir sind ein wesentlicher Bestandteil der Lösung des Covid-19-Problems.» Die DHL-Sendungen gingen in 120 Staaten, darunter Deutschland. Finanzvorständin Melanie Kreis hatte bereits vor dem Aktionärstreffen von steigenden Mengen berichtet: «Wir sehen einen deutlichen Hochlauf in dem, was wir transportieren.»

dpa

Deutsche Post-Chef Frank Appel in Bonn. Foto: Marius Becker

Auch der Konkurrent Kühne + Nagel ist in dem Geschäft tätig. Während sich die Zahlen von DHL auf den Zeitraum bis Ende April beziehen, hat das Schweizer Unternehmen nur Zahlen bis Ende März veröffentlicht - bis dahin waren es rund 50 Millionen transportierter Impfstoffdosen. Aber auch K+N macht Tempo: Im zweiten Quartal (April bis Juni) rechnet die Firma mit der fünf- bis siebenfachen Menge, also 250 und 350 Millionen Dosen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die pandemische Phase der Impfstoffverteilung noch mindestens ein Jahr dauert. Der weltweite Bedarf liege insgesamt zunächst bei 11 bis 15 Milliarden Dosen, danach wären Folgeimpfungen gefragt.

Auch andere Wettbewerber mischen bei dem Transportgeschäft mit, darunter Fedex. Das amerikanische Unternehmen hat nach eigenen Angaben in dreieinhalb Monaten rund 100 Millionen Impfdosen in den USA ausgeliefert.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-490923/3

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