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Fußball

Meyer hält Jahn-Sieg fest: 1:0 gegen Paderborn

Ein positiver Corona-Test sorgt beim SSV Jahn Regensburg für Unruhe. Trainer Mersad Selimbegovic fehlt gegen den SC Paderborn. Sein Assistent Sebastian Dreier jubelt später an der Seitenlinie. Werder Bremen kann im DFB-Pokal kommen.

dpa

Kai Pröger von Paderborn und Jan-Niklas Beste von Regensburg (l-r.) im Zweikampf um den Ball. Foto: Matthias Balk

Regensburg (dpa/lby) - Selbst ohne seinen wegen eines positiven Corona-Tests fehlenden Trainer Mersad Selimbegovic hat der SSV Jahn Regensburg eine erfolgreiche Generalprobe für sein DFB-Pokal-Viertelfinale hingelegt. Dank Elfmeterrückhalt Alex Meyer gewannen die Oberpfälzer am Freitagabend in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den SC Paderborn mit 1:0 (0:0) und verschafften sich Luft im Abstiegskampf. Die lange ebenbürtigen Gäste haben dagegen den Schritt in die obere Tabellenhälfte verpasst und liegen nur noch zwei Punkte vor dem Jahn, der nun 29 Zähler auf seinem Konto hat.

Sebastian Stolze (53.) glückte in der Regensburger Drangphase gegen Paderborn das entscheidende Tor. Vor den Augen von Selimbegovic' Assistent Sebastian Dreier parierte später Torwart Meyer (65.) einen Foulelfmeter von Dennis Srbeny. «Es ging Schlag auf Schlag», berichtete Dreier im TV-Sender Sky vom kurzfristigen Anruf von Geschäftsführer Keller nach dem Positivtest bei seinem Chef am Spieltag. «Wir haben die Abläufe gemacht wie immer.» Dreier hatte mit seinem Boss auch telefonisch in Kontakt gestanden.

Selimbegovic musste die Partie am TV schauen. Der 38-Jährige war am Spieltag «bei der turnusmäßigen PCR-Regeltestung positiv auf das Coronavirus getestet» worden, hatte aber keine Symptome. Statt Selimbegovic, der den Cup-Höhepunkt am Dienstag (18.30 Uhr) gegen Erstligist Werder Bremen in häuslicher Quarantäne mitverfolgen muss, coachte sein 29 Jahre junger Assistent Dreier die Mannschaft.

Der Ersatzmann sah eine erste Hälfte, in der beide Mannschaften ein hohes Tempo gingen. Zwingende Torchancen waren im ersten Durchgang, der viele Unterbrechungen hatte, aber Mangelware. Nach knapp 30 Minuten musste auch noch Jahn-Verteidiger Scott Kennedy wegen einer Verletzung vorzeitig vom Platz.

Die Regensburger kamen entschlossen aus der Kabine und jubelten nach einem schönen Vollspannschuss von Max Besuschkow (48.) über die vermeintliche Führung. Der Video-Referee erkannte aber zuvor eine Abseitsposition. Kurz danach herrschte tatsächlich Freude bei den Oberpfälzern, als Stolze eine Kopfballablage von Jan Elvedi gegen eine unsortierte Paderborner Deckung einschob.

In einer umkämpften Partie hielt dann Meyer den Sieg fest. Der in dieser Saison schon im Pokal als Elfmeterentschärfer erfolgreiche Keeper wehrte Srbenys Strafstoß voller Entschlossenheit ab.

© dpa-infocom, dpa:210226-99-612478/3

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