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Ministerpräsident spricht mit Schülern über Ahlener Programm

Ahlen (dpa/lnw)

75 Jahre nach der Verabschiedung des Ahlener Programms der CDU haben Ministerpräsident Hendrik Wüst und Landwirtschaftsminister Karl-Josef Laumann (beide CDU) am Donnerstag mit Schülern über den Jahrestag diskutiert. Am historischen Ort, heute das Gymnasium St. Michael, stellten Schüler eines Leistungskurses Geschichte und Sozialwissenschaften den Politikern Fragen. Dabei wollten die Jugendlichen vor allem wissen, welche Bedeutung das Parteiprogramm heute noch für ihr Handeln habe. Besonders, weil ja das Kapital in Deutschland heute ungerecht verteilt sei, so ein Schüler.

Von dpa

NRWs Ministerpräsident Wüst (3.v.l) und Gesundheitsminister Laumann sprechen in einer Schule. Foto: Friso Gentsch/dpa

Unter der Leitung von Konrad Adenauer hatte die CDU nach dem Zweiten Weltkrieg am 3. Februar 1947 mit dem Ahlener Programm den Grundstein für die neugegründete Partei gelegt. Ort der Verabschiedung war das damalige Mädchen-Pensionat des Klosters St. Michael.

«Das Ahlener Programm ist ein wesentlicher Meilenstein für die Geschichte unserer Partei, aber auch unseres Landes. Es beschreibt die Orientierung am Gemeinwohl und die Sozialpflichtigkeit des Eigentums. Die Wirtschaft soll dem Menschen dienen, nicht der Mensch der Wirtschaft«, sagte Wüst laut Mitteilung in dem Gespräch.

Das Menschenbild von Ahlen, das christliche Menschenbild habe nichts von seiner Aktualität verloren. «Angewendet auf die aktuellen Herausforderungen heißt Ahlen: Wir müssen Klimaschutz und Industrie mit ihren guten Arbeitsplätzen versöhnen. Und wir müssen dafür sorgen, dass Wohnen, Mobilität und Energie bezahlbar bleiben», sagte der Landesvorsitzender der NRW-CDU.

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