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Mitmach-Schau zu den Arbeitswelten Pflege und Medizin öffnet

Dortmund (dpa/lnw)

Von dpa

Peter Fischer, Vorführtechniker, demonstriert in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (Dasa) einen Laparoskopie-Simulator, der es Ärzten erlaubt, Operationen zu üben. Foto: Bernd Thissen/dpa

Auge in Auge mit dem Pflegeroboter, selbst Hand anlegen im OP-Simulator oder ohne Not im Rettungswagen liegen: In einer neuen Dauerausstellung vermittelt die Dasa in Dortmund einen umfassenden Einblick in die Arbeitswelten des Gesundheitswesen. Vor allem Familien und Schulklassen, aber auch Lernende in Gesundheitsberufen können ab Donnerstag auf 800 Quadratmetern erkunden, welche Anforderungen Berufe in Pflege und Medizin stellen und was die systemrelevanten Jobs ausmacht.

Die Schau sei zwar lange vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie konzipiert worden, um eine in die Jahre gekommene Ausstellung zu dem Thema zu ersetzen, erklärte Dasa-Leiter Gregor Isenbort. Sie rücke aber in den Fokus, was auch Corona mit seiner Brennglas-Wirkung offenbar gemacht habe: «Berufe im Gesundheitswesen sind psychisch, physisch und emotional herausfordernde Tätigkeiten mit einem sehr hohen Anforderungsprofil. Das bedarf einfach unserer Wertschätzung», so Isenbort.

Einen spielerischen Eindruck der hohen Komplexität sollen daher die verschiedenen Exponate vermitteln - viele sind ausdrücklich zum anfassen und ausprobieren: Welche Fingerfertigkeiten ein Chirurg braucht, lässt sich etwa an einem Simulator für minimalinvasive Eingriffe erproben. Ein Gespräch mit dem Pflegeroboter zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Pflege der Zukunft.

Die Dasa Arbeitswelt Ausstellung gehört zur Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und informiert seit mehr als 25 Jahren die normalerweise rund 200 000 Besucher jährlich über Arbeitswelten im Wandel und die Anforderungen der Zukunft.

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