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Möbelbranche klagt: Werbung mit Superlativen abgenutzt

Köln (dpa) - Vor dem Hintergrund eines andauernden Preiskampfes und Zurückhaltung der Verbraucher sind die Umsätze im deutschen Möbelhandel im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 32,9 Milliarden Euro zurückgegangen. Vor allem durch das heiße Sommerwetter sei der Handel 2018 «schwer gebeutelt» worden, sagte Thomas Grothkopp vom Handelsverband Möbel und Küchen am Mittwoch in Köln im Vorfeld der weltgrößten Möbelmesse IMM. Zu der internationalen Fachmesse werden vom 14. bis 20. Januar etwa 150 000 Besucher erwartet. Für das laufende Jahr hoffe der Handel wieder auf wachsende Umsätze, so Grothkopp.

dpa

Die Models Frank und Isabell sitzen auf dem Sofa Drop City (Hersteller: Bretz). Foto: Oliver Berg

Hintergrund des schlechten Geschäfts seien aber auch weiter gestiegene Preise für Immobilien und Mieten vor allem in den Großstädten, so dass das Geld für die Neuanschaffung von Möbeln oftmals nicht mehr zur Verfügung stehe. Gleichzeitig habe sich durch den schon seit Jahren tobenden Preiskampf in der Möbelbranche die Werbung mit Superlativen abgenutzt, «gleichgültig ob mit Rabatten, angeblich gesparter Mehrwertsteuer oder mit Prämien», sagte Grothkopp.

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