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Modellregionen für Ökolandbau in NRW ausgewählt

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Hände greifen auf einem Feld nach Kartoffeln. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Die nordrhein-westfälischen Öko-Modellregionen werden das Bergische Land, die Region Niederrhein und Ostwestfalen. Eine Jury habe das «Bergische Rheinland» (Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis und Teile des Rhein-Sieg-Kreises), das «Kulturland Kreis Höxter» und den «Niederrhein» (Kreis Wesel und Kreis Kleve) als Gewinner des von der Landesregierung ausgeschriebenen Wettbewerbs ausgewählt, teilte NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Mittwoch mit. Insgesamt acht Regionen hatten sich mit ihren Konzepten zur Stärkung des Ökolandbaus beworben.

Die Modellregionen sollen dazu beitragen, dass der Anteil der ökologischen Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen wächst. Ziel der Landesregierung ist ein Flächenanteil des Ökolandbaus von 20 Prozent bis zum Jahr 2030. Im vergangenen Jahr wurden 6,5 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet.

Ziel der Förderung von Öko-Modellregionen ist unter anderem die Erweiterung von Verarbeitungs- und Vermarktungsmöglichkeiten, etwa im Lebensmittelhandwerk, im Handel, in der Gastronomie oder in öffentlichen Kantinen. Mit einer besseren Erschließung regionaler Absatzpotenziale soll das Interesse der Landwirte an einer Umstellung auf eine ökologische Wirtschaftsweise gestärkt werden. Die Modellregionen können jetzt Förderanträge stellen. Über eine Laufzeit von zunächst bis zu drei Jahren gibt es maximal 80.000 Euro pro Region und Jahr.

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