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Auszeichnungen

«Mutig und entschlossen»: Wüst würdigt Karlspreisträgerinnen

Aachen (dpa)

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat den drei Bürgerrechtlerinnen aus Belarus gratuliert, die am heutigen Donnerstag den Internationalen Karlspreis bekommen sollen. Die Verleihung an Swetlana Tichanowskaja, Veronika Zepkalo und Maria Kolesnikowa sei ein wichtiges Zeichen für Freiheit und Demokratie - besonders in Zeiten, in denen der Krieg nach Europa zurückgekehrt sei. «Mutig und entschlossen widersetzen sich die belarussischen Bürgerrechtlerinnen der brutalen Diktatur in Belarus», würdigte Wüst. «Friedlich und gewaltfrei haben sie eine demokratische Bewegung in Gang gesetzt, die das ganze Land erfasst hat und langfristig erfolgreich sein wird.»

Von dpa

Swetlana Tichanowskaja, Oppositionspolitikerin aus Belarus, steht vor einem Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Der Internationale Karlspreis sollte am heutigen Donnerstag an die drei prominenten Bürgerrechtlerinnen aus Belarus verliehen werden. Erwartet wurden die Oppositionsführerin Tichanowskaja sowie Zepkalo, die beide im Exil leben. Die dritte Preisträgerin, Maria Kolesnikowa, ist in Belarus inhaftiert.

Der Karlspreis wird seit 1950 für Verdienste um Europa und die europäische Einigung verliehen. Zahlreiche Staatsmänner und -frauen haben ihn erhalten. Die Verleihung findet erstmals seit drei Jahren wieder an Himmelfahrt statt. Wegen der Corona-Pandemie war der Akt einmal ausgefallen und einmal verlegt worden.

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