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Mutmaßliche IS-Terroristin aus Essen muss vor Gericht

Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine mutmaßliche IS-Terroristin aus Essen muss sich in Düsseldorf vor Gericht verantworten. Das Oberlandesgericht habe die Anklage der Bundesanwaltschaft gegen die 30-jährige Frau zugelassen, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. Der Prozess beginne am 30. April. Das Gericht habe zunächst 21 Verhandlungstage für den Fall vorgesehen.

dpa

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Die Bundesanwaltschaft hatte Anklage gegen die Mutter von fünf Kindern erhoben. Sie habe Deutschland verlassen, um sich in Syrien dem sogenannten Islamischen Staat (IS) anzuschließen. Die Deutsch-Libanesin war nach ihrer Rückkehr aus Syrien am 28. Juli 2020 in Essen festgenommen worden. Neben der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wird ihr zur Last gelegt, ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Kindern verletzt und sie in Gefahr gebracht zu haben.

Der Bundesanwaltschaft zufolge ist die Frau Salafistin. Ihre Kinder habe sie im Sinne der Lehre des IS erzogen. Anfang 2018 sei ihr zusammen mit ihren Kindern die Flucht aus Syrien in die Türkei und anschließend im Februar 2018 die Rückreise nach Deutschland gelungen.

© dpa-infocom, dpa:210413-99-188299/2

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