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Wohnungsbrand in Emsdetten

Mutmaßlicher Brandstifter soll in Psychiatrie

Emsdetten

Nach einem gelegten Feuer Anfang Januar in einem Mehrfamilienhaus in Emsdetten soll der mutmaßliche Brandstifter in die Psychiatrie. Einen entsprechenden Antrag hat die Staatsanwaltschaft laut Mitteilung von Freitag beim Landgericht in Münster gestellt. 

dpa

Am 5. Januar wurde der Rettungsdienst zu einem Wohnungsbrand in Emsdetten gerufen, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Foto: Jens Keblat

Der 33-Jährige wollte sich laut den Ermittlungen selbst töten. In dem Mehrfamilienhaus aber waren zu diesem Zeitpunkt sechs weitere Menschen. Der Brandstifter soll laut Staatsanwaltschaft deren Tod in Kauf genommen haben. Drei der Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann wegen einer jahrelangen psychischen Erkrankung schuldunfähig ist. Da er für die Allgemeinheit gefährlich sei, soll er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden.

  •   Mitteilung der Staatsanwaltschaft
  •   Polizeimitteilung von Anfang Januar

Hinweis:

Der Pressekodex sieht vor, dass über Suizide zurückhaltend berichtet wird. Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen und die Schilderung näherer Begleitumstände. Grund für die Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Selbsttötungen. Daher werden wir nicht im Detail über den Vorfall berichten.

Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die  Telefonseelsorge . Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Ergänzend können Sie das Angebot der  Krisenhilfe Münster (0251-519005) in Anspruch nehmen und dort bis zu zehn kostenlose persönliche Beratungstermine vereinbaren.

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