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Nach Explosion: Leverkusen gibt fast überall Entwarnung

Leverkusen (dpa/lnw)

Von dpa

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen unweit einer Zufahrt zum Chempark. Foto: Oliver Berg/dpa

Nach der Explosion in einem Tanklager des Chemparks Leverkusen sollen Bürgerinnen und Bürger nur noch im besonders betroffenen Stadtteil Bürrig Fenster und Türen geschlossen halten. Für das übrige Stadtgebiet hob die Stadt diese Warnung am Dienstagnachmittag auf. Die Luftqualität werde durch ein Messfahrzeug des Landesumweltamtes (LANUV) weiter kontinuierlich überwacht. Aktuell seien keine erhöhten Schadstoffbelastungen in der Luft messbar. Der Chempark erklärte auf Twitter, in Leverkusen würden Sirenen mit einem Dauerton auf die Entwarnung aufmerksam machen.

Eine Einschätzung, ob in den Niederschlägen nach dem Brandereignis relevante Stoffe zu finden sind, sei nach Auskunft des Landesumweltamtes (LANUV) erst gegen Ende der Woche möglich, erklärte die Stadt. Bis dahin sollen an den Stellen im Stadtgebiet, an denen Rußniederschläge zu verzeichnen sind, vorsorglich folgende Handlungsempfehlungen gelten:

- Nahrungsmittel aus dem Garten nicht verzehren.

- Keine Spielplätze, Spielgeräte, Gartenmöbel, Pools etc. nutzen, auf denen Ruß niedergegangen ist.

- Keine Reinigung der verschmutzten Gegenstände vornehmen, da eine erhöhte Schadstoffkonzentration bislang nicht ausgeschlossen werden kann.

- Bei nicht aufschiebbaren Arbeiten im Garten Handschuhe tragen.

Sollten Rückstände und Rußniederschlag auf den Grundstücken und Straßen entdeckt werden, könnten sich die Anwohner an die Bürgerhotline (0214 406-3333) wenden.

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