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Nach vier Niederlagen: Keine Jobgarantie für Arminia-Coach

Bielefeld (dpa/lnw)

Arminia Bielefelds neuer Trainer Uli Forte muss nach vier Niederlagen in Serie schon um seinen Job bangen. «Wir analysieren das in Ruhe», sagte Geschäftsführer Samir Arabi am Sonntagmorgen. Tags zuvor hatte der Bundesligaabsteiger gegen den Hamburger SV mit 0:2 verloren, nach vier Spielen stehen die Bielefelder punktlos auf einem Abstiegsplatz. «Wir sind uns alle der Situation bewusst, und niemand ist damit zufrieden», befand Arabi.

Von dpa

Bielefelds Trainer Uli Forte coacht sein Team an der Seitenlinie. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild

Eine Jobgarantie wollte Arminias Geschäftsführer dem 48 Jahre alten Italiener nicht geben. «Bekenntnisse bringen nichts, bevor man die Situation nicht seriös analysiert hat», sagte Arabi. Es sei immer schlecht, aus der Emotionalität eine Entscheidung zu treffen. Bemängelt werden vor allem die immer gleichen Abläufe in den Spielen: Erste Halbzeit schlecht, zweite etwas besser - am Ende aber zu wenig. «Ich würde die Situation noch nicht dramatisch nennen, aber gefährlich», sagte Arminias Rekordtorjäger Fabian Klos.

Trainer Forte, der bislang als Coach nur in der Schweiz gearbeitet hat, weiß, dass er seinen Job verlieren könnte. «Wenn es so weitergeht, ist es die logische Konsequenz», sagte der Coach nach der Partie am Samstag. «Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dachte, dass wir diese Negativspirale schneller stoppen können. Sie dreht sich sonst immer schneller und intensiver, da bin ich als Trainer nicht ausgenommen, dafür kenne ich das Geschäft leider zu gut. Die Spirale müssen wir jetzt definitiv zum Stoppen bringen, sonst weiß man was passiert im Fußball», sagte Forte.

Bezeichnend auch, dass der HSV durch einen kapitalen Fehler von Abwehrspieler Oliver Hüsing vor 26.875 Zuschauern durch Ransford-Yeboah Königsdörffer (28. Minute) zum Führungstreffer kam. Laszlo Benes (74.) machte den Sieg für die Hanseaten perfekt. «Ich kann mir das auch nicht erklären. Wir müssen immer erst eine Ohrfeige kassieren, bevor wir die Initiative ergreifen», sagte Forte. Ob er am nächsten Sonntag im Spiel beim 1. FC Heidenheim noch auf der Bank sitzt, ist derzeit fraglich.

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