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Kriminalität

Navi-Akku bald leer: Kuriose Ausrede hilft Raser nicht

Mettmann (dpa/lnw) - Mit einer kuriosen Ausrede hat ein Autofahrer versucht, seine rücksichtslose und viel zu schnelle Fahrt bei der Polizei zu erklären. Der 30-Jährige habe angegeben, dass der Akku seines Navigationsgerätes zu Neige gegangen sei und er Gas geben musste, um sich nicht zu verfahren und bei seinem Freund anzukommen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

dpa

Ein Polizei-Schild hängt an einem Haus. Foto: Roland Weihrauch

Bei seiner wilden Fahrt in der Nacht zum Donnerstag von Mettmann über Erkrath bis Hilden habe der Mann mehrere rote Ampeln überfahren, andere Fahrzeuge geschnitten und sei teilweise mit mehr als 140 Stundenkilometern rücksichtslos gerast, ehe er von Beamten schließlich gestoppt werden konnte. Die «kreative» Ausrede beeindruckte die Polizei wenig. Sie stellte den Führerschein des Mannes sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch «grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren» ein. Die weitere Reise zu seinem Freund habe der 30-Jährige zu Fuß antreten müssen.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-218668/2

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