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Fußball

Netzer, Heynckes und Co. bei Museums-Eröffnung in Gladbach

Mönchengladbach (dpa) - Mit einer Vielzahl an prominenten Gästen hat Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach am Freitag sein Museum «FohlenWelt» eröffnet. Unter anderem kamen die früheren Weltmeister Günter Netzer, Jupp Heynckes, Berti Vogts und Lothar Matthäus sowie Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg, die alle im Laufe ihrer Karriere viele Jahre für die Borussia gespielt haben.

dpa

Trophäen stehen in Vitrinen im Vereinsmuseum «Fohlenwelt». Foto: Federico Gambarini

«Das ist kein Museum, sondern eine Erlebniswelt», sagte Präsident Rolf Königs bei der Eröffnungsfeier der 1150 Quadratmeter großen Ausstellung mit 1000 Exponaten und mehr als 500 Minuten Videomaterial. Hinzu kommen 1800 Stunden Archiv-Material und rund 42 Stunden Zeitzeugen-Interviews. Ab Sonntag um 10.00 Uhr ist das Museum frei für Besucher.

Auf der Bühne erhielt Uwe Rahn mit 32 Jahren Verspätung die Torjägerkanone als bester Torschütze der Fußball-Bundesliga in der Saison 1986/87. Jörg Jakob, Chefredakteur des Fachmagazins «kicker» verlieh dem heute 56-Jährigen die Kanone.

In den Videos prophezeite Mathilde Bückmann, genannt «Tante Titi», die sich einst um die jungen Spieler in Gladbach kümmerte, dem späteren Triple-Trainer Heynckes 1987, dass er sich als «waschechter Rheinländer» nicht beim FC Bayern München zurechtfinden werde. Und sie vermutete einen Plan hinter dem Wechsel: «Uli Hoeneß will uns am Boden sehen.»

Netzer sagte auf der Bühne zu seiner Selbsteinwechslung mit Siegtor im DFB-Pokalfinale 1973 gegen den 1. FC Köln: «Man muss sich mal vorstellen, welche Frechheit ich mir erlaubt habe. Sowas kommt heute zum Glück nicht mehr vor.»

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