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Kriminalität

Noch kein Urteil im Hiller Mordprozess in Sicht

Bielefeld (dpa) - Im Prozess um den Dreifachmord von Hille in Ostwestfalen verzögern sich die Plädoyers der Nebenkläger und Verteidiger auf unbestimmte Zeit. Die für Dienstag geplanten Schlussvorträge konnten am Landgericht Bielefeld nicht gehalten werden, weil die Verteidiger nach der Anhörung eines weiteren Zeugen neue Beweisanträge stellten. Das Gericht will daher jetzt einen weiteren Zeugen laden. Der Bundeswehrsoldat, ein ehemaliger Kamerad des Angeklagten Kevin R., ist allerdings derzeit krankgeschrieben. Ursprünglich sollte ein Urteil am 23. Mai gesprochen werden. Jetzt ist für den 14. Juni ein weiterer Verhandlungstermin angesetzt.

dpa

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Angeklagt wegen Morden aus Habgier sind der heute 25-Jährige Kevin R. und der frühere Fremdenlegionär Jörg W. (52). Beide bezichtigen sich gegenseitig der Taten. Die Angeklagten sollen zuerst einen 72-jährigen Nachbarn, dann einen 64-jährigen Hilfsarbeiter und später einen 30 Jahre alten Geschäftspartner getötet haben, um sich zu bereichern. Die drei Leichen waren vor über einem Jahr verscharrt auf Höfen in Hille an der Landesgrenze zu Niedersachsen gefunden worden.

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