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Außenhandel

NRW-Exporte nach Großbritannien kräftig gesunken

Düsseldorf (dpa/lnw) - Schon vor dem Austritt Großbritanniens aus der EU sind die Exporte der NRW-Wirtschaft in das Vereinigte Königreich kräftig gesunken. Im vergangenen Jahr haben die Unternehmen Waren im Wert von 10,7 Milliarden Euro nach Großbritannien geliefert. Das waren 1,5 Milliarden Euro oder 12,3 Prozent weniger als 2018, wie aus der am Dienstag vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Außenhandelsstatistik hervorgeht. Großbritannien war Ende Januar aus der Union ausgeschieden.

dpa

Insgesamt exportierte die NRW-Wirtschaft 2019 Waren im Wert von 193,7 Milliarden Euro. Damit sei das Rekordergebnis von 2018 um 1,2 Prozent verfehlt worden, heißt es in einer Mitteilung des Statistischen Landesamtes. Zugelegt haben die Importe nach NRW - um 1,9 Prozent auf 245,5 Milliarden Euro. Darin sind auch Lieferungen enthalten, die auf Lager genommen und in andere Bundesländer weitergeleitet werden.

Haupthandelspartner für NRW waren weiterhin die Niederlande. Aus dem Nachbarland wurden Waren im Wert von 44,1 Milliarden Euro eingeführt. Auf Platz zwei der Importländer steht China mit 30,6 Milliarden Euro vor Frankreich mit 14,6 Milliarden Euro. Die meisten Exporte aus NRW gingen mit 20,7 Milliarden Euro in die Niederlande. Zweitgrößter Abnehmer war Frankreich mit 16,3 Milliarden Euro, danach folgen die USA mit 12,9 und China mit 12,1 Milliarden Euro.

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