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Gesundheit

NRW-Familienminister dringt auf Bewegung bei Kita-Öffnungen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp (FDP) dringt auf weitere Schritte zur Öffnung der Kitas für mehr Kinder. Er sei froh, dass Bund und Länder mit der geplanten Ausweitung der Notbetreuung auf weitere Bedarfsgruppen einen ersten Schritt gemacht hätten, sagte Stamp am Donnerstag in Düsseldorf. Für ihn wäre es aber «unerträglich», wenn die Rückkehr von unter Fünfjährigen in die Kitas generell bis zum Ende des Sommers ausgeschlossen werde.

dpa

Bobbycars stehen nebeneinander aufgereiht auf dem Gelände eines Kindergartens. Foto: Christian Charisius

Stamp hatte vor den Bund-Länder-Gesprächen vorgeschlagen, die Kitas bereits in der übernächsten Woche wieder für den letzten Jahrgang vor der Einschulung zu öffnen. Der Vorschlag fand keine Zustimmung. Wie es mit den Kitas weitergeht, ist zunächst offen.

Stamp will die Notbetreuung in den Kindergärten auf zehn Prozent der Kinder ausweiten. Im vergangenen Monat hatte das Familienministerium gemeldet, dass in NRW nur zwischen 2,4 und 4,7 Prozent aller Kinder in den Kitas und der Kindertagespflege in der Notfallbetreuung sind.

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin hatten sich am Mittwoch darauf geeinigt, die Gruppe, die das in Anspruch nehmen darf, auszuweiten. Dazu wollen Bund und Länder an diesem Freitag in einer Telefonkonferenz eine gemeinsame Linie finden. Gültig werde die neue Regelung voraussichtlich am Donnerstag kommender Woche, sagte Stamp.

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