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NRW-Grüne: Abbaugrenzen an Tagebauen müssen kleiner werden

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Grünen in Nordrhein-Westfalen haben als Konsequenz aus dem Kohlekompromiss eine Verkleinerung der Abbaugrenzen an rheinischen Tagebauen gefordert. «In den kommenden zwei Jahren werden die dreckigsten Braunkohle-Blöcke in NRW abgeschaltet. Eine Milliarde Tonnen Braunkohle am Hambacher Wald bleiben unter der Erde», stellten Landtagsfraktion und Partei am Samstag fest. Das bedeutet, dass der Hambacher Forst «erhalten werden kann und muss».

dpa

Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Henning Kaiser

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet müsse neben dem Erhalt des Hambacher Waldes auch mit den Menschen in den Dörfern am Rand der Tagebaue eine Neubewertung der Umsiedlungen vornehmen. «Ziel muss es dabei sein, möglichst vielen Menschen die Heimat zu erhalten.» Die Betroffenen brauchten Klarheit. «Dazu muss die Landesregierung umgehend eine neue Leitentscheidung für das Rheinische Revier vorbereiten und schnellstmöglich beschließen», forderten Fraktion und Partei.

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