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NRW legt Stipendienprogramm für Künstler zum dritten Mal auf

Düsseldorf (dpa/lnw)

Die nordrhein-westfälische Landesregierung legt zum dritten Mal das begehrte Stipendienprogramm für freischaffende Künstler und Künstlerinnen auf, um sie in der Corona-Pandemie zu unterstützen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags bewilligte dafür am Donnerstag 90 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm des Landes, wie das Kulturministerium mitteilte. Das Land vergibt damit insgesamt 15.000 steuerfreie Stipendien in Höhe von je 6000 Euro. Die Mittel stehen für das erste Halbjahr 2022 zur Verfügung und werden auf einen Schlag ausbezahlt. Anträge können ab Mitte März gestellt werden.

Von dpa

Nordrhein-Westfalens Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen spricht in Bielefeld. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Die Stipendien richten sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstler aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Wer bereits in den beiden vorigen Runden ein Stipendium erhalten hat, ist auch in der dritten Runde antragsberechtigt. Die Mittel sollen helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen und neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen.

In den beiden ersten Runden waren nach Angaben des Ministeriums bereits rund 30.000 Stipendien vergeben worden. Zusammen mit den Mitteln aus der dritten Runde stelle das Land allein für das Stipendienprogramm insgesamt 285 Millionen Euro bereit.

«Die anhaltende Pandemie erschwert die Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen nach wie vor nachhaltig», sagte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). Wegen der Omikron-Welle könnten aktuell viele Veranstaltungen nur eingeschränkt oder digital stattfinden. Die ersten beiden Runden des Stipendienprogramms hätten in der Szene große Resonanz gefunden.

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