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Krieg

NRW plant neue Partnerschaft mit ukrainischer Region

Köln (dpa/lnw)

Nordrhein-Westfalen will künftig die Region Dnipropetrowsk in der vom Krieg erschütterten Ukraine unterstützen. Nach Angaben der Landesregierung wurde dazu eine neue Partnerschaft vereinbart. NRW-Europaminister Nathanael Liminski gab sie am Montag während eines Besuchs beim deutsch-ukrainischen Verein «Blau-Gelbes Kreuz» in Köln bekannt, bei dem bereits Stromgeneratoren auf einen Lastwagen geladen wurden, um nach Dnipropetrowsk zu gelangen. Russland führt seit Ende Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Von dpa

Mitarbeiter bereiten im Spendenlager vom Blau-Gelben Kreuz Paletten mit Stromgeneratoren für den Transport vor. Foto: Henning Kaiser/dpa

«Nordrhein-Westfalen steht fest an der Seite der Ukraine - und an der Seite der Menschen in der Region Dnipropetrowsk», sagte Liminski. Die «solidarische Verbundenheit» werde nun künftig «auf eine neue Ebene» überführt. «Nordrhein-Westfalen reicht der Region Dnipropetrowsk die Hand - für die Soforthilfe, für den Wiederaufbau und für eine Partnerschaft auf Augenhöhe», sagt er. Das Versenden von 370 Stromgeneratoren im Wert von 150.000 Euro markiere den Start.

Den Angaben zufolge ist es die erste Partnerschaft des Landes NRW, die die Ukraine betrifft. Eine schriftliche Besiegelung mit Einzelheiten soll Anfang 2023 erfolgen. Die ukrainische Generalkonsulin Iryna Shum sagte in einer Mitteilung am Montag, dass es sich um ein «historisches Ereignis» handle.

Mittelfristig wolle NRW zum Wiederaufbau beitragen, hieß es weiter - durch direkte Hilfen, durch technische Zusammenarbeit und wirtschaftliche Kooperationen. Darüber hinaus wolle man «Zukunftsthemen» voranbringen, etwa wissenschaftliche Zusammenarbeit.

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