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NRW-Radiomarkt: Elf Anbieter wollen kooperieren

Düsseldorf (dpa/lnw)

In den NRW-Radiomarkt scheint Bewegung zu kommen: Beim jahrelangen Tauziehen um die früheren UKW-Frequenzen des britischen Militärsenders BFBS zeichnet sich eine Lösung ab. Alle elf zugelassenen Bewerber im Vergabeverfahren um die Frequenzen können sich ein gemeinsames Programmangebot vorstellen und haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, teilte die Landesanstalt für Medien (LfM) NRW am Freitag mit.

Von dpa

Ziel sei die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens mit verschiedenen Gesellschaftern. Das geplante neue Hörfunk-Programm für Nordrhein-Westfalen soll sich an eine junge Zielgruppe richten.

Dies sei ein bisher einmaliger Vorgang bei der Vergabe einer UKW-Frequenz-Kette. «Mit historischen Superlativen soll man ja eher vorsichtig sein, aber der Vorgang ist schon ein großer Schritt in Richtung eines höchst bemerkenswerten Ergebnisses», teilte LfM-Direktor Tobias Schmid mit.

Ein Teil der Frequenzen war bereits 2014 ausgeschrieben worden. Ein Rechtsstreit hatte die Vergabe aber gestoppt.

Die elf kooperationswilligen Anbieter sind: Antenne NRW, Arabella NRW, ffnrw, Kiss FM, Metropol FM, NiedersachsenRock 21, FluxFM, radio NRW, Radio Teddy, Rock Antenne, Studio Gong NRW. Die landesweite UKW-Kette umfasst 27 Frequenzen, mit denen etwa 6,5 Millionen Menschen in NRW erreicht werden können.

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