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Landesverkehrsministerium

NRW setzt sich für schnellere Führerscheinprüfungen ein

Düsseldorf (dpa/lnw)

Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium will sich für kürzere Wartezeiten bei den Führerscheinprüfungen einsetzen. Dazu gab es nach Informationen der «Rheinischen Post» am Freitag ein erstes Arbeitsgespräch mit dem TÜV Nord und dem TÜV Rheinland sowie Fahrschulverbänden. Bei dem Treffen auf Referentenebene sei ausgelotet worden, wo die Probleme lägen und welche Lösungsvorschläge es gebe, hieß es auf dpa-Anfrage im Verkehrsministerium. Eigentlich sei der Bund zuständig für die rechtliche Ausgestaltung der Fahrprüfungen. Das Land werde aber nun selbst aktiv, weil es der Bund nicht werde.

Von dpa

Ein Magnet mit der Aufschrift «Fahrschule» ist an einer Wandtafel mit verschiedenen Verkehrsymbolen zu sehen. Foto: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Schon seit vergangenem Jahr häufen sich Berichte über lange Wartezeiten bei den Führerscheinprüfungen und Verzögerungen bei der Zulassung von Fahrprüfpersonal. Grund sind vor allem Ausfälle wegen der Corona-Pandemie. Fahrschulen beklagen aber auch, dass viele Fahrprüfer in Rente gingen und es zu wenig Nachwuchs gebe.

Ein langfristiger Grund für den Prüfungsstau sind nach Angaben des TÜV-Verbands auch die seit Jahren steigenden Durchfallquoten bei Fahrprüfungen. Fahrschülerinnen und -schüler müssen derzeit teils mehrere Wochen auf ihre praktische Prüfung warten und oft mehr Fahrstunden nehmen, um nicht aus der Übung zu kommen. Um die Situation zu entzerren, bietet der TÜV auch Prüfungen an Samstagen an.

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