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Krings: Brinkhaus kann wiedergewählt werden

Düsseldorf (dpa/lnw)

Der Chef der nordrhein-westfälischen CDU-Landesgruppe im Bundestag, Günter Krings, sieht gute Chancen für eine Wiederwahl von Ralph Brinkhaus zum Unionsfraktionschef nach sieben Monaten. Brinkhaus sei zunächst für eine kürzere Amtszeit bis Ende April gewählt worden, «weil wir noch gar nicht wissen, ob wir in einem halben Jahr Oppositionsfraktion oder Regierungsfraktion sind», sagte Krings am Mittwoch im Radiosender WDR 5. Daher sei die Befristung sinnvoll gewesen.

Von dpa

Günter Krings (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

Es sei «auch sehr gut möglich, dass Ralph Brinkhaus in einem halben Jahr wiedergewählt wird», sagte Krings. «Es geht nicht um die Befindlichkeiten einzelner Personen, sondern darum, dass die Fraktion handlungsfähig und geschlossen bleibt».

Brinkhaus war am Abend mit 85 Prozent der Stimmen in der Unionsfraktion wiedergewählt worden - allerdings nur bis Ende April und nicht wie üblich für ein Jahr. Sollte die Union nach ihrer Wahlniederlage tatsächlich in die Opposition müssen, wäre der Fraktionsvorsitz der wichtigste Posten, der übrig bliebe. Die CDU/CSU war bei der Bundestagswahl auf den historischen Tiefpunkt von 24,1 Prozent gestürzt. Die SPD wurde mit 25,7 Prozent stärkste Kraft.

Krings hatte bei der Bundestagswahl seinen Wahlkreis in Mönchengladbach erfolgreich verteidigt. Auch Brinkhaus kommt aus NRW - er hat erneut das Direktmandat im Wahlkreis Gütersloh I gewonnen.

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