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Landtagswahl

Parteien fordern Vorbereitung auf mögliche neue Corona-Welle

Köln (dpa/lnw)

Die Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen fordern eine Vorbereitung der Schulen für den Fall einer neuen Corona-Welle im Herbst. Bei den Maßnahmen zur Verhinderung neuer Schulschließungen sind die Parteien aber unterschiedlicher Meinung. Die Schulen müssten endlich Luftfilter-Anlagen bekommen, sagte SPD-Landeschef Thomas Kutschaty am Dienstag in der WDR-Live-Sendung «Wahlarena». Die Schulen sollten auch ausreichend Corona-Tests zur Verfügung bekommen. Überhaupt müssten die Schulen neben Polizei, Krankenhäuser und Feuerwehr zur kritischen Infrastruktur gezählt werden.

Von dpa

Thomas Kutschaty, Mona Neubaur, Hendrik Wüst, Joachim Stamp und Markus Wagner (v.l.n.r.) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Grünen-Landeschefin Mona Neubaur forderte ein Abwassermonitoring in Städten und noch vor den Sommerferien einen Runden Tisch von Kommunen, Ministerien und Wissenschaftlern. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte, man dürfe nicht unvorbereitet «in den dritten pandemischen Winter» gehen. Die Schulen müssten vor allem besser in der Digitalisierung werden.

FDP-Spitzenkandidat Joachim Stamp (FDP) sagte, dass Bundestag und Bundesrat «innerhalb einer Woche sämtliche Maßnahmen wieder einführen» könnten. Auf eine mögliche neue Corona-Welle seien aber auch die Ministerien in NRW schon «konzeptionell vorbereitet». «Aber wir gehen davon aus, dass es zu einer Normalisierung jetzt kommt wie bei anderen Virus-Erkrankungen über einen längeren Zeitraum auch.»

Wüst schlug vor, auch freiwillig könnten weiter Masken getragen werden. Dies stieß auf energischen Widerspruch bei AfD-Fraktionschef Markus Wagner. Es müsse endlich Schluss «mit dem Unsinn» gemacht werden, Kinder hinter Masken «wegzusperren». In NRW wird am 15. Mai ein neuer Landtag gewählt.

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