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Spahn gibt der NRW-CDU Ratschläge für die Zeit nach Laschet

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Jens Spahn (CDU, M) kommt zu Fuß zum Ständehaus. Foto: Federico Gambarini/dpa

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat der nordrhein-westfälischen CDU Ratschläge für die Neuaufstellung nach der Bundestagswahl gegeben. Unionskanzlerkandidat und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte angekündigt, unabhängig vom Ausgang der Wahl am 26. September in Berlin bleiben zu wollen. Es sei gut, wenn der Parteivorsitz und das Amt des Ministerpräsidenten in einer Hand seien, sagte Spahn am Montag beim «Ständehaustreff» der «Rheinischen Post» in Düsseldorf. «Und das Zweite ist: Es ist schon besser, wenn man als Amtsinhaber in eine Wahl geht». Das habe die Erfahrung vieler Wahlen gezeigt.

Ob er sich damit für NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst als Nachfolger Laschets ausspreche, ließ Spahn offen. Wüst und Spahn kommen beide aus dem Münsterland und kennen sich gut.

Wüst gilt als aussichtsreichster Anwärter auf die Nachfolge Laschets als NRW-Ministerpräsident. Wenn Laschet in Berlin bleibt, würde NRW schon im Herbst einen Übergangsministerpräsidenten bis zur Landtagswahl im Mai 2022 brauchen.

Als weitere Aspirantin für das Ministerpräsidentenamt gilt auch Bauministerin Ina Scharrenbach. Sie hat aber im Gegensatz zu Wüst kein Landtagsmandat und könnte daher laut NRW-Verfassung noch nicht im Herbst zur Regierungschefin gewählt werden.

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