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Städte auf mehr Briefwähler vorbereitet

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW, am Rande eines Interviews. Foto: Britta Pedersen/dpa/Archivbild

Die Städte in Nordrhein-Westfalen sind nach Verbandsangaben auf eine stärkere Nachfrage nach Briefwahlunterlagen vorbereitet. «Die Städte rechnen damit, dass mehr Menschen als bisher ihre Stimme für die Bundestagswahl per Brief abgeben wollen», sagte der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Helmut Dedy, zum Stand der Briefwahlvorbereitungen der dpa. Ein Grund dafür ist nach seinen Worten Corona. Viele Bürgerinnen und Bürger wollten ohne persönliche Begegnungen und somit gänzlich ohne Ansteckungsrisiko wählen. Der Versand der Wahlbenachrichtigungen starte nach dem 15. August.

«Die Städte sind auf eine stärkere Nachfrage für Briefwahlunterlagen gut vorbereitet», erläuterte Dedy. Die Kommunen hätten ausreichend Briefwahlunterlagen drucken lassen und genügend Kapazitäten für die Auszählung geplant. Selbst in den von Hochwasser betroffenen Städten würden die Bundestagswahl und auch die Briefwahl ordnungsgemäß laufen. «Wir haben das deutliche Signal, sollten konkrete Schwierigkeiten vor Ort sichtbar werden, werden schnelle und sichere Lösungen gefunden.»

Der Stichtag für die Wählerverzeichnisse ist nach Auskunft des NRW-Innenministeriums der 15. August. Danach könnten die Kommunen die Briefwahlunterlagen verschicken, sagte eine Sprecherin der dpa.

Bei der zurückliegenden Bundestagswahl im Jahr 2017 lag der Anteil der Briefwählerinnen und -wähler bundesweit bei knapp 29 Prozent

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