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Brände

Nur noch vereinzelt Glutnester nach Waldbränden

Die beiden großen Waldbrände der vergangenen Tage sind nahezu gelöscht, die Feuerwehr reduziert die Zahl ihrer Kräfte. Wegen der Trockenheit bleibt die Brandgefahr in den nordrhein-westfälischen Wäldern aber hoch.

dpa

Ein verkohlter Baum steht in einem abgebrannten Waldstück bei Gummersbach. Foto: Markus Klümper

Gummersbach/Viersen (dpa/lnw) - Mehrere Tage nach dem Ausbruch von Waldbränden im deutsch-niederländischen Grenzgebiet sowie in Gummersbach entspannt sich dort die Lage. Zwar ist die Feuerwehr nach eigenen Angaben am Freitag noch an beiden Orten mit dutzenden Mitarbeitern auf der Suche nach versteckten Glutnestern, jedoch könne die Zahl der Kräfte nun deutlich reduziert werden.

In dem Waldstück im Grenzgebiet hatte am Morgen ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera zunächst noch mehrere Glutnester im Boden aufgespürt, wie der Kreis Viersen mitteilte. Rund 300 Einsatzkräfte - unter anderem auch aus Düsseldorf und Duisburg - waren demnach mit Spitzhacken und Löschrucksäcken unterwegs, um die möglichen Brandherde auszuschalten und einen Graben zu fluten. Hubschrauber ließen Löschwasser ab. Am Abend sollten die unterstützenden Feuerwehreinheiten abziehen. Spaziergänge im niederländischen Naturschutzgebiet De Meinweg seien zurzeit nicht erlaubt.

Auch in Gummersbach seien verbliebene Glutnester inzwischen weitgehend gelöscht, sagte ein Feuerwehrsprecher. Etwa 50 Kollegen suchten noch weiter nach qualmenden Stellen. Er gehe davon aus, dass der Einsatz im Laufe des Wochenendes beendet werden könne, sagte der Sprecher.

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