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Polizei: Brauchtumszone keine Partyzone

Düsseldorf (dpa/lnw)

Die an den Karnevalstagen in Düsseldorf in Kraft tretende Brauchtumszone ist nach Ansicht der Polizei keine Partyzone. «Es gibt da offenbar missverständliche Deutungen. Die Brauchtumszone ist keine Einladung zum Feiern», sagte Polizeidirektor Dietmar Henning am Dienstag in Düsseldorf. In der Zone würden besondere Auflagen gelten und kontrolliert. Verstöße gegen die 2G-plus-Regel würden mit Bußgeldern geahndet.

Von dpa

Organisierter Straßenkarneval finde nicht statt, betonte auch die Stadt. Die Gastronomen in der Düsseldorfer Altstadt dürften ihre Außenterrassen an diesen Tagen nicht betreiben, teilte die Stadt mit. Drinnen dürfe allerdings unter Beachtung der «2G-plus-plus»-Regel (Geboosterte mit Schnelltest) gefeiert werden.

Ob dies aus Gründen des Infektionsschutzes sinnvoll ist, wollten Stadt und Polizei nicht beantworten. Der rechtliche Rahmen sei durch die Corona-Schutzverordnung vorgegeben.

In der Düsseldorfer Altstadt gebe es kein Alkoholverbot, aber wie schon vor der Pandemie ein Glasverbot, sagte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Polizei und kommunaler Ordnungsdienst würden in ausreichender Stärke vor Ort sein und bei tumultartigen Situationen einschreiten.

Nicht immunisierte Jecken haben zur «Brauchtumszone» und den Kneipen keinen Zutritt, betonten die Behörden. Ein aktueller Bußgeldkatalog werde derzeit vom Land erarbeitet.

Die Landesregierung hatte den Städten mit der neuen Corona-Schutzverordnung die Möglichkeit gegeben, Zonen mit verschärften Regeln für Karneval auszuweisen. In diesen Bereichen gilt die 2G-plus-Regel. Grundimmunisierte brauchen einen aktuellen negativen Test oder eine Booster-Impfung. Für Feiern, die in diesen sogenannten «Brauchtumszonen» drinnen stattfinden, brauchen auch Geboosterte einen aktuellen Schnelltest.

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