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Polizei stoppt Ausschreitungen in Gladbach mit Pfefferspray

Mönchengladbach (dpa/lnw)

Nach dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC Berlin ist es am Samstagabend zu Auseinandersetzungen zwischen Heim- und Gästefans gekommen. Um eine Schlägerei zu verhindern, setzte die Polizei nach eigener Aussage vom Sonntag Pfefferspray ein.

Von dpa

Gladbachs Fans jubeln mit den Spielern. Foto: Federico Gambarini/dpa

Zwischen einer etwa 30-köpfigen Gruppe von Borussia-Fans und einer Gruppe Hertha-Fans, zwischen denen sich ein Zaun befand, sei es zu aggressiven Provokationen gekommen. Als die Heimfans versuchten, über den Zaun zu klettern, verhinderte die Polizei dies durch den Einsatz von Pfefferspray. Dabei wurde eine Person verletzt und musste von Sanitätern behandelt werden. Auch mit Hilfe von Polizeihunden und Ordnungsdienst konnte die Lage entschärft werden.

Später wurde der Polizei zudem der Diebstahl mehrerer Hertha-Fahnen durch die Heimfans gemeldet, Gästefans hätten zudem eine Sitzschale geklaut. Ermittlungen wurden eingeleitet.

In Leverkusen konnte die Polizei im Vorfeld der für Sonntag angesetzten Partie Köln gegen Leverkusen eine geplante Schlägerei verhindern. 25 teils vermummte Angehörige der Leverkusener Szene wurden am Samstagabend in Gewahrsam genommen. Eine geplante Auseinandersetzung mit «Kölner Fußballstörern» sei damit verhindert worden, berichtete die Polizei.

Vor der Kontrolle der Leverkusener hatten die Männer noch versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen und zu entkommen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Eine Person wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Ein Richter entschied, dass die 25 Männer bis Sonntagabend zur Verhinderung von Ausschreitungen im Polizeigewahrsam bleiben mussten.

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