Tiere

Polizisten fangen mit viel Mühe freilaufenden Ziegenbock ein

Rheinbach (dpa/lnw) - Ein aufgebrachter Ziegenbock hat Polizisten im Rhein-Sieg-Kreis allerhand Mühen bereitet. Das freilaufende Tier sei in den vergangenen Tagen unter anderem im Straßenverkehr zu einer Gefahr für sich und andere geworden, berichteten die Beamten am Mittwoch. Ein erster Versuch, den Bock zu fangen, sei am Montagabend im Ort Meckenheim zunächst gescheitert. «Es bestand mehrfach Sichtkontakt, auch ein Streifenwagen wurde durch den aufgebrachten Bock leicht beschädigt», protokollierte die Polizei. «Dann gelang dem Täter aber die Flucht.»

dpa

Ein Streifenwagen fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Friso Gentsch

Am Dienstagabend schließlich berichteten Zeugen abermals von der Ziege, nun im Ort Rheinbach. Dabei sei das Tier fast von einem Auto erfasst worden. Der Fahrer habe noch rechtzeitig gebremst. Polizeibeamten gelang es schließlich, den Bock mit ihrem Streifenwagen auf ein eingezäuntes Grundstück zu treiben. Dort konnten alle Fluchtwege versperrt werden. Ein Tierarzt betäubte das Tier schließlich.

Nach Ende des ganzen Wirbels berichtete die Polizei schließlich: «Auf der Weide führten die Kollegen zuletzt noch eine Gefährderansprache durch und ermahnten den Bock, in Zukunft auf die Straßenverkehrsregeln zu achten.»

© dpa-infocom, dpa:210512-99-566289/2

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