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Reise in die Vergangenheit: Neururer freut sich auf Bochum

Wuppertal (dpa/lnw)

Von dpa

Peter Neururer engagiert sich mittlerweile im Vorstand des Wuppertaler SV. Foto: Andreas Gebert/dpa/Archivbild

Peter Neururer hofft vor dem Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals zwischen dem Wuppertaler SV und dem VfL Bochum auf eine Überraschung. «Klar ist: Der VfL ist der Favorit, aber wir werden alles in die Waagschale werfen, um uns am Samstag gut zu verkaufen», sagte der ehemalige Bochumer Trainer in einem Interview des DFB-Portals fussball.de.

Für Neururer wird die Partie zu einer Reise in die Vergangenheit. Der inzwischen 66-jährige Fußballlehrer war als Coach zweimal für den Ruhrpottclub tätig. In seiner ersten Amtszeit (2001 bis 2005) führte er die Bochumer in die Bundesliga und 2004 nach einem sensationellen fünften Platz sogar in den UEFA-Cup. 2013 rettete er den VfL als «Feuerwehrmann» mit einer Siegesserie vor dem Abstieg aus der 2. Liga. «Als die Auslosung lief und als Thomas Broich die Bayern sowie Schalke schon gezogen hatte, hat meine Frau gesagt: Es wird der VfL», kommentierte Neururer.

In Wuppertal ist der ehemalige Schalker seit Mai dieses Jahres im Vorstand engagiert und soll mit seinem Netzwerk im Fußball den einstigen Bundesligisten wieder zu einer besseren Adresse in der vierten Spielklasse machen. Obwohl es im DFB-Pokal schon immer zahlreiche Sensationen im Duell David gegen Goliath gab, ist für Neururer die Ausgangslage am Samstag klar: «Normalerweise sage ich, pro Spielklasse müssten dabei zwei Tore Unterschied herauskommen. Nach der Rechnung müsste es eine deutliche Niederlage für uns geben, aber im Pokal hat es schon so viele Überraschungen gegeben, von daher sind solche mathematischen Spielchen Makulatur.»

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