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Reiseunternehmen zu Unfall: Fahrer als gewissenhaft bekannt

Inzell/Beckum (dpa/lnw)

Nach dem schweren Bus-Unfall in Oberbayern hat das Reisebusunternehmen aus dem westfälischen Beckum sein Bedauern über die Verletzten ausgedrückt. Auf Anfrage versicherte das Unternehmen am Montag zudem, dass es bei der Fahrt des Doppeldeckers mit mehr als 60 Skiurlaubern an Bord keine Verstöße gegen die gesetzlichen Ruhezeiten gab. So seien für die Fahrt zwei Fahrer eingesetzt gewesen, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des Unternehmens Engel Touristik.

Von dpa

Der im Unternehmen «als äußerst gewissenhaft und routiniert» bekannte Fahrer habe alle vorgeschriebenen Pausenzeiten eingehalten. Auch entspreche das verunglückte Fahrzeug dem aktuellen Stand der Technik. Es sei am 8. Januar einer letzten Sicherheitsprüfung unterzogen worden.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hatte nach dem Unglück mit mehr als 50 verletzten Skiurlaubern aus Nordrhein-Westfalen die Ermittlungen übernommen. Die Anklagebehörde hatte bereits bestätigt, dass es keinen Verstoß gegen die Lenkzeiten gegeben habe. Engel Touristik betonte, die Arbeit der Behörden vollumfänglich zu unterstützen. Der Reisebus war am Samstagmorgen auf der Fahrt ins österreichische Kaprun etwa 70 Kilometer vor dem Ziel in Inzell verunglückt.

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