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Reul: «Keine grundsätzlichen Probleme» im Katastrophenschutz

Berlin (dpa)

Von dpa

Herbert Reul (CDU) spricht. Foto: Arnulf Stoffel/dpa/Archivbild

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) räumt nach der Flut Verbesserungsbedarf beim Katastrophenschutz in seinem Bundesland ein, sieht hier aber keinen großen grundsätzlichen Probleme. Im «Bild live»-Politiktalk «Die richtigen Fragen» sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend: «Es kann nicht alles 100prozentig funktioniert haben.» Denn dann dürfte es keinen Toten gegeben haben. Aber: «Es gab nach meinem heutigen Erkenntnisstand keine großen grundsätzlichen Probleme.»

Man werde natürlich darüber nachzudenken haben, wie man Warnsysteme verbessern könne, etwa, wie man jene erreichen könne, die keine Warn-App vor Unwetter-Katastrophen hätten, sagte Reul. Auch bei der Koordination der Katastrophenhilfe sei «wahrscheinlich noch einiges zu tun». Der Minister lehnte aber eine Zentralisierung des Katastrophenschutzes in Berlin ab.

Mindestens 46 Menschen verloren in dem Bundesland im Zusammenhang mit den schlimmen Unwettern ihr Leben.

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