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Verbot der «United Tribunes»

Reul zu Razzia: Dulden keine kriminellen Machenschaften

Düsseldorf (dpa/lnw)

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hat das bundesweite Verbot der rockerähnlichen Gruppierung «United Tribunes» begrüßt. «Niemand hat das Recht, Gebiets- und Machtansprüche mit Gewalt durchzusetzen», sagte Reul am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. «Mit dem bundesweiten Vereinsverbot zeigt der Staat: Wir verfolgen Straftaten konsequent und dulden keine kriminellen Machenschaften unter dem Deckmantel von Vereinsstrukturen.»

Von dpa

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte die Gruppierung am Mittwoch verboten, weil Mitglieder schwerste Straftaten begangen hätten. Hunderte Polizisten durchsuchten am Morgen Wohnungen und Vereinsräume in neun Bundesländern.

In NRW wurden laut Reul 38 Objekte durchsucht. Dabei hätten die Ermittler auch einen 3D-Drucker sichergestellt, der zur Herstellung von Schlagringen benutzt worden sei. Nach Angaben des Ministers haben die «United Tribunes» in NRW vier Chapter mit insgesamt 35 Mitgliedern.

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