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«Rhein in Flammen» mit erstmals Hilfsangebot für Frauen

Bonn (dpa/lnw) - Am Wochenende werden in Bonn wieder Zehntausende Besucher zu dem Feuerwerksspektakel «Rhein in Flammen» erwartet. Am Samstagabend sei das große musiksynchrone Abschlussfeuerwerk zum Motto «Freiheit - Mauern einreißen, Grenzen überwinden» geplant, teilte die Tourismus & Congress GmbH der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler mit.

dpa

Ein Feuerwerk ist in Bonn beim Fest "Rhein in Flammen" zu sehen. Foto: Volker Lannert

Erstmals ist die Kampagne «Luisa ist hier» mit vertreten, ein niedrigschwelliges Hilfsangebot, das es Frauen und Mädchen ermöglichen soll, aus unangenehmen Situationen herauszukommen. Mit der Frage «Ist Luisa hier?» könnten sich Hilfesuchende an Personen mit einem speziellen Luisa-Button wenden und dann schnell und diskret Unterstützung erhalten. Der Code solle die Hemmschwelle senken, Hilfe zu holen, weil keine langen und unangenehmen Erklärungen notwendig seien.

Im vergangenen Jahr hatten mehrere Straf- und Gewalttaten die Veranstaltung getrübt. Dabei sei es in zwei Fällen auch zu sexuellen Übergriffen auf junge Frauen gekommen, hatte die Polizei mitgeteilt. Etwa 120 000 Menschen hatten den «Rhein in Flammen» gesehen. Abends fuhren beleuchtete Schiffe auf dem Fluss. Feuerwerke malten kunstvolle Bilder in den Nachthimmel, Bengalische Feuer illuminierten die Ufer.

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