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Rüstungsindustrie

Rheinmetall Ausblick: Neues zur Übernahme von Krauss Maffei?

Die USA pochen auf höhere Militärausgaben ihrer Nato-Partner, die Appelle finden zumindest teilweise Gehör. Auch global betrachtet ziehen die Militärausgaben an. Gut fürs Geschäft von Rheinmetall, der Düsseldorfer Panzerschmiede.

dpa

Der Unternehmenssitz der Rheinmetall AG. Foto: Marius Becker

Düsseldorf (dpa) - Mit der weltweit steigenden Nachfrage nach Panzern und anderen Militärgütern ist der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall seit Jahren auf Wachstumskurs. 2018 hatte sich dieser Trend fortgesetzt - der Umsatz in der Militärsparte stieg um 6,1 Prozent auf 3,22 Milliarden Euro, wie Rheinmetall jüngst mitteilte. Der Betriebsgewinn in diesem Bereich schnellte um fast die Hälfte hoch auf 254 Millionen Euro. Wie es 2019 weitergeht, will Konzernchef Armin Papperger heute in Düsseldorf erklären.

Zudem dürfte sich der Manager zum Zwischenstand bei den Übernahmegesprächen mit dem Panzerbauer Krauss Maffei Wegmann (KMW) äußern. Ende November hatte der börsennotierte Rheinmetall-Konzern entsprechende Gespräche über einen Kauf oder «sonstige Formen der Kooperation» bestätigt. Es geht um den 50-Prozent-Anteil von KMW an der europäischen Rüstungsholding KNDS, die zur anderen Hälfte dem staatlichen französischen Rüstungsunternehmen Nexter gehört.

Die Holding entstand 2015, um militärische Großprojekte gemeinsam zu stemmen - etwa einen komplett neuen Kampfpanzer. Beide Firmen brachten ihr operatives Geschäft ein.

KMW mit Sitz in München ist ein Familienunternehmen, von ihm stammt zum Beispiel die Karosserie des Leopard-Panzers, dessen Kanone wiederum ist von Rheinmetall. Die beiden Firmen sind bisher also nicht nur Konkurrenten, sondern mitunter auch Geschäftspartner.

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