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Rückkehrprogramm holt exzellente Medizinforscher nach NRW

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Ein Rückkehrprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für exzellente Medizin-Nachwuchsforscher hat 40 Wissenschaftler seit 2007 wieder nach NRW gebracht. «Der weit überwiegende Teil von ihnen lehrt und forscht heute auf einer Professur an einer Universität in Nordrhein-Westfalen», teilte das Wissenschaftsministerium am Dienstag in Düsseldorf mit.

Auch nach der jüngsten, 13. Ausschreibung hätten sich jeweils drei Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen dazu entschlossen, aus dem Ausland - etwa aus Cambridge oder Oxford - zurückzukehren. Künftig könnten sie an Universitäten in NRW eigene Forschungsgruppen aufbauen - etwa zu Themen wie Antibiotikaresistenz oder Tumortherapie bei Kindern, berichtete das Ministerium weiter. Dafür erhalte jeder der sechs ausgewählten Wissenschaftler über fünf Jahre jeweils bis zu 1,25 Millionen Euro.

«Die Stärke des Landes Nordrhein-Westfalens in der für die Gesellschaft so wichtigen medizinrelevanten Forschung wird mit der Rückkehr der exzellenten Nachwuchskräfte weiter ausgebaut», unterstrich Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos).

Die Ausschreibung richtete sich an Nachwuchsforscher, deren Promotion mindestens zwei und höchstens sechs, im Fall eines Medizinstudiums neun Jahre zurückliegt, die im Ausland forschen und zuvor ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hatten. Die Nominierten sollen nun mit einer NRW-Universität ihrer Wahl in konkrete Verhandlungen eintreten und werden voraussichtlich in den kommenden Monaten ihre Forschungstätigkeit aufnehmen.

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