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Ruhrfestspiele enden am Wochenende: Intendant zufrieden

Recklinghausen (dpa)

Von dpa

Besucher warten vor dem Festspielzelt der Ruhrfestspiele auf den Einlass zur Premiere von "Dear Doubts". Foto: Caroline Seidel/dpa/Archivbild

Unter anderem mit einer Live-Vorstellung von Euripides' «Medea» in der Regie von Michael Thalheimer enden an diesem Wochenende die diesjährigen Ruhrfestspiele. Sie hatten am 1. Mai rein digital begonnen. Seit dem 1. Juni gab es auch Aufführungen vor Präsenz-Publikum.

Festspiel-Intendant Olaf Kröck äußerte sich zufrieden mit der 75. Ausgabe der Festspiele: «Wir haben alles darangesetzt, dass die Festspiele stattfinden», erklärte er am Freitag laut einer Mitteilung. Daher seien von Beginn an neben dem digitalen Programm auch alle nötigen Vorbereitungen für ein Festival in Präsenz getroffen worden.

«Die Anstrengungen wurden mit inspirierenden digitalen Vorstellungen und vielen bewegenden ersten Begegnungen von Künstler*innen und Zuschauer*innen nach langer Zeit der Distanz belohnt - mit Inhalten und Kunst», sagte Kröck. Es gebe ein «spürbar großes Bedürfnis, gesellschaftliche Fragen der Gegenwart und Zukunft in den verschiedensten Formen der Künste verhandelt zu sehen, um sich beim gemeinsamen Erleben darüber auszutauschen».

An den Ruhrfestspielen waren 2021 mehr als 650 Künstlerinnen und Künstler aus rund 20 Ländern beteiligt. Gezeigt wurden rund 75 Produktionen mit etwa 200 Veranstaltungen. Darunter waren fünf digitale Premieren und eine Live-Uraufführung. 23 angekündigte Produktionen fielen coronabedingt aus.

Bis einschließlich Donnerstag zählten die Veranstalter insgesamt rund 27 000 Besucher, darunter etwa 14 000 bei Live-Veranstaltungen. Bei den digitalen Veranstaltungen wurden Besucher aus ganz Deutschland und 31 weiteren Ländern registriert, etwa aus Australien, den USA, Indien, Japan, Hongkong, Argentinien, Kolumbien oder Italien.

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