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Rurtalsperre übergelaufen: Keine Einsätze in Düren

Düren/Jülich (dpa)

Von dpa

Wasser läuft im Überlauf der Rurtalsperre ab. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Trotz Überlaufens der Rurtalsperre in der Eifel hat sich die Lage in Düren über Nacht leicht entspannt. «In der Nacht gab es nur einen geringen Anstieg der Rur», sagte ein Sprecher der Feuerwehr Düren am Freitagmorgen. «Aufgrund des Anstiegs ist es zu keinen zusätzlichen Einsätzen gekommen.» Am Freitagmorgen liefen demnach keine Einsätze im Stadtgebiet Düren.

Die Rurtalsperre war in der Nacht zu Freitag «mit einer geringen Dynamik» übergelaufen, wie der Wasserverband Eifel-Rur mitgeteilt hatte. Deshalb wurde damit gerechnet, dass der Unterlauf der Rur überschwemmt und somit Keller und Häuser im Kreis Düren überflutet werden könnten. Das sollte zunächst Obermaubach, dann Düren und schließlich Jülich treffen. Die Rur entspringt in Belgien, durchläuft die Eifel in Nordrhein-Westfalen und mündet in den Niederlanden in die Maas.

Währenddessen bereitete sich die Stadt Jülich am frühen Freitagmorgen weiter auf die nahenden Wassermassen vor. Man rechne mit einem Anstieg des Hochwassers in Jülich ab 8 Uhr, schrieb der Kreis Düren am Freitagmorgen auf seiner Homepage.

Aufgrund vorsichtiger Prognosen falle dieser weniger extrem aus als zunächst angekündigt. «Die Gefahr ist jedoch noch nicht gebannt und die tatsächliche Entwicklung bleibt abzuwarten», hieß es weiter. Bürger sollten demnach nur in dringenden Notfällen den Notruf wählen, um vollgelaufene Keller könne man sich zurzeit nicht kümmern.

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