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Schalker Stürmer-Duo steht: «Wollen Euphorie entwickeln»

Gelsenkirchen (dpa/lnw)

Von dpa

Schalkes Dominick Drexler (l) klatscht sich mit Trainer Dimitrios Grammozis ab. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Vor dem ersten Auswärtsauftritt in der 2. Fußball-Bundesliga beim Vorjahresdritten Holstein Kiel ist Dimitrios Grammozis nicht bange. Trotz der ernüchternden 1:3-Auftaktniederlage gegen den Hamburger SV ist der Trainer des Bundesligaabsteigers FC Schalke 04 zuversichtlich, an der Ostseeküste am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) ein gutes Spiel zu liefern. «Wir haben eine komplett neue Mannschaft, die sich erst einmal finden muss. Aber mir haben auch im Spiel gegen den HSV schon einige Sachen gefallen», sagte der Schalker Chefcoach am Freitag.

So habe ihn der Auftritt seines neuen Stürmer-Duos Simon Terodde und Marius Bülter überzeugt. «Sie waren sehr agil und haben ein gutes Spiel gemacht. Die Mischung hat mir gut gefallen. Ich denke, dass sie es auch verdient haben, gegen Kiel aufzulaufen», befand Grammozis. Allerdings bemängelte der Coach auch die Chancenverwertung. Insgesamt sei aber das «Positive hängengeblieben».

Fehlen werden in Kiel weiterhin Torhüter Ralf Fährmann, der nach Quarantäne erst nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigt und Kapitän Danny Latza, der im ersten Spiel gleich eine schwere Knieverletzung erlitten hatte und länger ausfallen wird. Seine Aufgaben müsse man auf mehre Schultern verteilen. Die Position übernehmen könnten Blendi Idrizi oder auch Jaroslaw Michailow. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Matthew Hoppe, der mit dem Team USA im Finale um den Gold Cup steht, und der verletzte Salif Sané.

Eine besondere Partie wird der Auftritt in Kiel auch für Dominick Drexler. Der Schalker Neuzugang stand von 2016 bis 2018 bei Holstein unter Vertrag und will nun mit dem Revierclub eine erfolgreiche Saison spielen. «Wir als Schalke 04 wollen mit breiter Brust auftreten, egal ob in Kiel, im Pokal in Villingen oder in der Bundesliga. Wir wollen eine Euphorie entwickeln, das kann uns sehr viel geben», sagte der 31-Jährige.

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