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Schluss mit der Raserei: Innenministerium startet Kampagne

Köln (dpa/lnw)

Um den steigenden Zahlen illegaler Autorennen entgegenzuwirken, hat das NRW-Innenministerium eine Präventionskampagne für Jugendliche und junge Erwachsene gestartet. Sie trägt den Namen «Verantwortung stoppt Vollgas» und wurde am Donnerstag bei einer Auftaktveranstaltung in einer Kölner Gesamtschule vorgestellt. Innenminister Herbert Reul und Schulministerin Dorothee Feller (beide CDU) betonten die Gefahr, die von solchen Rennen ausgehe. Auch die rund 100 Schülerinnen und Schüler, die an der Schule an dem Konzept teilnehmen, zeigten sich betroffen. Polizisten zeigten demolierte Fahrzeuge aus einem Unfall.

Von dpa

Herber Reul (CDU) spricht über das Projekt "Verantwortung stoppt Vollgas". Foto: Henning Kaiser/dpa

Die Straße sei nicht der richtige Ort, um die eigenen Grenzen auszutesten, sagte Reul. Besonders für Schüler, die gerade den Führerschein machen, sei diese Erkenntnis wichtig. Das Unterrichtskonzept ist laut Feller so konzipiert, dass die Teilnehmenden in verschiedene Rollen eines Gerichtsprozesses schlüpfen - etwa die einer Beifahrerin. Anschließend entscheiden sie über eine Strafe für einen fiktiven Haupttäter.

Die Kampagne startet nach Angaben des Innenministeriums zunächst an ausgewählten Schulen und Fahrschulen und soll sich ab dem Schuljahr 2023/2024 landesweit etablieren. Im Jahr 2021 waren Unfallverursacher bei illegalen Autorennen in Deutschland nach Angaben des NRW-Innenministerium im Durchschnitt 26 Jahre alt.

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