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Gesundheit

Sonne und offene Läden am Wochenende: Disziplin gefordert

Die Disziplin der Menschen in NRW dürfte am Wochenende ordentlich auf die Probe gestellt werden. Nach wie vor sollen in der Corona-Krise soziale Kontakte vermieden werden. Daran ändert such die Exit-Debatte nichts.

dpa

Zwei Erwachsene radeln jeweils mit einem Kind vor der Sonne, hinter einer Pusteblume vorbei. Foto: Bernd Thissen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Trotz des sonnigen Wetters und der Diskussion über eine Lockerung der Corona-Auflagen sollen die Menschen in Nordrhein-Westfalen am Wochenende auf Abstand bleiben. «Das Abstandsgebot ist immer noch das Wirksamste, um eine Infizierung zu vermeiden», sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Zum ersten Mal seit Wochen können die Menschen in NRW an einem Samstag wieder shoppen gehen - wenn auch nur in kleineren Geschäften mit einer Fläche bis zu 800 Quadratmetern. Cafés und Restaurants bleiben geschlossen.

Es gelten weiterhin die Kontaktbeschränkungen: In NRW dürfen maximal zwei Menschen zusammen in die Öffentlichkeit, Ausnahmen gelten für Familien. In den vergangenen Wochen hatten sich die Bürger nach Einschätzung der Behörden in aller Regel an die Beschränkungen gehalten. Die Ordnungsämter wollen auch an diesem Wochenende darauf achten, dass die Vorgaben eingehalten werden.

Die Niederlande setzen ihre Kontrollen an der deutschen Grenze auch an diesem und am kommenden Wochenende fort, um Deutsche angesichts der Corona-Epidemie von unnötigen Einreisen abzuhalten. Die Grenzpolizei werde an ihrer Entmutigungsstrategie festhalten, teilten die Sicherheitsbehörden in der Provinz Limburg mit. Ein Einreiseverbot besteht nicht, insofern kann die Polizei Deutsche nicht an der Weiterfahrt hindern. Die meisten Deutschen gingen aber auf die Bitte der zusBeamten ein und machten kehrt, hieß es. Der Grenzverkehr sei auf ein Minimum zurückgegangen.

Von diesem Montag an gilt dann eine landesweite Maskenpflicht. Im öffentlichen Personennahverkehr, an Haltestellen, in Bahnhöfen und im Taxi, beim Einkauf im Einzelhandel und im Dienstleistungsbereich - überall dort müssen Menschen ab sechs Jahren dann Mund und Nase bedecken. Gesundheitsminister Laumann betonte aber: «Das Wichtigste ist, dass der Abstand von 1,5 Metern erhalten bleibt. Die Maskenpflicht ist nicht dafür da, den Abstand nicht mehr einzuhalten.»

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